10 Fragen an Birgit Doll

  1. 1.     Was verbirgt sich hinter „Wisperwelten“?

Poesie und Phantasie, Geschichten, Märchen und Gedichte über das Leben, die Liebe, das Nichtgreifbare. Eine zauberhafte Welt, voller Abenteuer und Sinnhaftigkeit, in die Jedermann eintauchen kann.

  1. 2.     Was bedeutet dir das Schreiben?

Es ist neben dem Lesen, immer schon, meine liebste Beschäftigung. Anstrengunsglos der inneren Stimme lauschen und es dann mit meinem Herzensblut auf das Papier zu bringen. Das erfüllt mich. Ja, ich liebe das Schreiben.

  1. 3.     Was begeistert dich?

Ich bin seit jeher ein neugieriger Mensch, interessiere mich für Menschen und ihre Biografien,  für Gesundheitsthemen genauso wie für globale Inhalte. Begeistert bin ich von Menschen, die sich für die Gesundung unseres Planeten einsetzen, für ein neues Lernen, einfach mutige Weltenbürger.

  1. 4.     Wenn Du dich mit ein paar Worten beschreiben müsstest, was fällt dir spontan ein?

Okay, dann sag ich mal: neugierig, spontan, wissbegierig, oberflächlich tiefsinnig und gewiss auch anstrengend mühelos zugleich. Eben ein Widerspruchsgeist, doch gut auszuhalten. Hoffe ich.

  1. 5.     Wofür stehst du?

Das ist eine gute Frage an einen Menschen, der einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat. Ich stehe für das Recht auf Nahrung, auf Bildung für jeden Menschen auf diesem Planeten, für ein würdevolles Leben, für Chancengleichheit, egal wo Menschen geboren werden. Ich stehe für unser Projekt „Gesunde Kinder für eine Gesunde Welt“, dem Kindermusical „Zellchen und seine Freunde“, in dem viele Themen spielerisch angesprochen werden. Auch um den akuten Handlungsbedarf zu unterstreichen.

  1. 6.     Was ist dein größter Traum?

Ja, ich bin eine Träumerin. Denn Imagination ist mehr als Wissen, meinte schon Albert Einstein. Ich träume davon, in absoluter Freiheit zu leben, meine Projekte umzusetzen, zu schreiben, zu reisen, mit Delfinen schwimmen, mein Buch „Wir Kinder des Ostens“ über einen Verlag zu veröffentlichen. Also, mal wieder viele Träume.

  1. 7.     Was wünscht du dir für die Zukunft?

Freiheit. Auf allen Ebenen. Ähnlich, wie die Möwe Jonathan voller Eigensinn, meinen ureigenen Kunstflug kreieren, in der unendlichen Weite des Kosmos mich entfalten. Einfach Gutes tun, im Leben vieler einen positiven Unterschied machen. Auch mit meinem Schreiben.

  1. 8.     Was inspiriert dich?

Inspiration ist etwas Wundervolles, Wertvolles. Es ist die Idee von einer besseren Welt, auch wenn sie nur in meiner Phantasie existiert, wie in meinem Märchen „Zeit der Träume“. Einer Fabelwelt, in der es keine Dualität gibt. So muss es wohl zu atlantischen Zeiten gewesen sein. Es kann auch ein Duft, ein Klang, ein Kuss sein, alles, was die Sinne berührt.

  1. 9.     Wer inspiriert dich?

Das sind Menschen, die Leuchttürme sind, die in so bewegten Zeiten, wie diesen, wegweisend sind. Dazu gehören Menschen wie Chuck Spezzano oder Rüdiger Dahlke, Holger Strohm und Jean Ziegler, Erich Wagenhofer und Richard David Precht, wundervolle Menschen wie mein Dieterherz, meine Töchter und Cornelia Müller, meine Zwillingsseele, um nur einige zu nennen.

  1. 10.  Was denkst du über das Älterwerden?

Nichts Dramatisches. Ich werde immer weiser, nicht leiser. (Shirley Mc Lane) Mein Geist ist jugendlich, mein Körper mittels Yoga und Pflanzennahrung recht ansehnlich,  also warum die Panik vor dem Alter? Wegen der paar Falten? Blödsinn! Ich liebe das Leben und es liebt mich. Und das wird in 50 Jahren auch noch so sein. Dann bin ich 105. Und mach immer noch meinen Kopfstand und den Sonnengruß.

Danke für das Interview, Birgit.                 März 2013

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